LUCIUS FLAVUS - The Story Of A Hero - German Fansite About The Famous Historical Novel

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"Ein Held wird niemals aufgeben. Und ein christlicher Held darf das noch viel weniger tun." 8. Juni 09: ______________ >> 300 BESUCHER AUF DIESEM WEBLOG!!! << >> 14.01.10 >>>>>> 800 Besucher!!!!! ________________________ "LUCIUS FLAVUS" ist ein historischer Roman des schweizer Schriftstellers Joseph Spillmann aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Weblog ist weder im Auftrag eines Verlags noch der Kirche aufgebaut, sondern wird einzig und allein von Fans betrieben. Falls sich jemand durch Inhalte auf dieser Seite in seinen Urheberrechten verletzt fühlen sollte, bitten wir denjenigen, sich sofort bei uns zu melden. Wir werden die betreffenden Inhalte dann schnellstmöglich löschen. _________________________ Auf Fehler und Mängel darf gerne hingewiesen werden! _________________________ www.myblog.de/lucius-flavus _________________________ ________________________ _______________________ ______________________ _____________________ ____________________ ___________________

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Hallo und Herzlich Willkommen!

Nach fast einem halben Jahr ist es an der Zeit, dass ich mich auch mal wieder hier blicken lasse, wobei ich euch allen zunächst noch pflichtbewusst ein Gutes Neues Jahr sowie Frohe Ostern wünsche...

Auf alle Fälle wünsche ich euch auch weiterhin viel Spaß hier!

eure Lucy

6.5.10 18:04


Werbung


28.12.09 11:10


Schauspieler für LUCIUS FLAVUS ..................................................... Aktuell steht es wohl noch schlecht um eine mögliche Verfilmung unseres Lieblingsbuches. Allerdings hindert uns das nicht daran, unsere Fantasie spielen zu lassen und dem Ganzen in unseren Köpfen eine Chance zu geben… ) Für uns das Wichtigste sind vermutlich die Schauspieler. In nächster Zeit wollen wir uns also zunächst mit den beiden Hauptpersonen, nämlich Lucius und Tamar, beschäftigen… Also, schickt Vorschläge! PS: Nein, von Orlando Bloom würd ich persönlich noch absehen…
2.12.09 20:40


HERZLICH WILLKOMMEN!

Ich freue mich sehr, dass du auf diese Homepage gefunden hast. Ich habe sie erstellt, um auf ein Buch aufmerksam zu machen, welches bereits über hundertzwanzig Jahre alt ist und eigentlich auch heute noch die selbe Beachtung verdient, welche ihm damals zuteil wurde. Meiner Meinung nach ist es trotz kleiner schriftstellerischer Mängel eines der besten Bücher überhaupt.

"Lucius Flavus" erzählt die Geschichte eines jungen Römers, welcher in den Wirren der Aufstände und Kämpfe in Jerusalem einem jüdischen Mädchen, Thamar begegnet, mit dem ihn bald eine große Liebe verbindet. Mit ihr taucht er ein in eine Welt, welche frei von Hass und Krieg ist und in der nur ein Ideal herrscht: Liebe und Vertrauen. Doch viele haben andere Vorstellungen vom Weg der beiden. Lucius als exzellenten Heerführer und Krieger winken hohe Ehren im römischen Imperium. Thamar soll den Enkel des Hohenpriesters heiraten... Als schreckliche Ereignisse die Umwelt beider drastisch verändern und die Stadt Jerusalem im Begriff steht, besiegt zu werden, müssen sich beide der Entscheidung stellen, einer Entscheidung, welche ihren Tod bedeuten könnte.

Das Buch ist so spannend und einfallsreich, dass man unwillkürlich beim Lesen den Atem anhält... Höhepunkte sind sicher Lucius' Befreiung aus dem Kerker in Jerusalem, die Schlachten vor Jerusalem sowie die Flucht durch die Flammen des Tempels...

Gruß, Lucy

Falls du mehr über das Buch erfahren möchtest, schau dich hier um! Über Kommentare, Anregungen, Vorschläge, Beiträge (Am besten unter Kontakt oder Gästebuch) freue ich mich sehr!

7.7.09 17:40


Schon gewusst?

  • Lucius Flavus ist mit das einstmals populärste und erfolgreichste Werk Joseph Spillmanns. Und das mit Recht!
  • Die Hauptpersonen sind fast sämtlich erfunden. Alle übrigen Personenaber sind geschichtliche Tatsache.
  • "Als Hauptgewährsmann" galt für den Autoren Joseph Spillmann der jüdisch Historiker Josephus Flavius, welcher selbst im Roman Aufnahme findet. manche Begebenheiten und Landschafts- bzw. Gebäudebeschreibungen sind fast wörtlich aus seinen großen Werken übernommen
  • Seit einiger Zeit gibt es bei wikipedia über Joseph Spillmann und Lucius Flavus jeweils einen Artikel.
9.4.09 16:41


HERZLICH WILLKOMMEN!

Kennt ihr das auch? Ihr habt ein richtig tolles Buch gelesen. Was heißt toll, fantastisch, genial war es! Unglaublich, dass es soooo ein Buch überhaupt gibt. Wenn der Autor es sich noch anders überleg hätte, oh Gott, was wär der Welt verlorengegangen...? Anfangs waren es die Tage und Abende, die du über diesem unübertrefflichen Werk verbracht hast, dann wurden es Nächte. Du konntest es unmöglich länger als fünf Minuten aus der Hand legen. Und dann war es zu ende. Ausgelesen. Du kennst die Geschichte, vielleicht noch nicht gut genug, wiederholst dieses Kapitel und jene Passage. Nein, dass es sowas gibt! Wahrscheinlich beginnst du nun damit, Werbung zu machen. So ähnlich ging es mir mit Lucius Flavus. Ich habe meine ganze Familie, meine besten Freunde und etliche Bekannte zu weiteren Fans gemacht und diesen Blog erstellt. Ein weiterer Schritt also. In wenigen Jahren kommt eine Enzyklopöädie dazu, dann ein Drehbuch, schließlih ein gigantischer Kinoknaller... mal schaun. Ich glaube, du weißt schon jetzt so viel über das buch, dass du es sofort kaufen und lesen willst! Viel Spaß dabei!     

lg Lucy

3.4.09 20:09


Hallo!

Wiedermal ein kurzer Eintrag meinerseits... und zwar begrüßt euch heute mal wieder ein Film, sozusagen die Vorgeschichte von "Lucius Flavus". Um genau zu sein, die größte und wichtigste Geschichte dieser Welt... Nämlich den Weg, welchen Jesus für uns ging, um uns zu erretten.

        DIE PASSION CHRISTI

2.5.09 12:21


 

Ein erster Buchausschnitt

Eleazar hat nach dem Aufstand sowohl Thamar als auch Lucius in seine Gewalt gebracht. Erstere hat er zu den Tempeljungfrauen gebracht, während Lucius im Kerker im Haus des Kaiphas ist. Eleazar will Thamar nun zwingen, seine Frau zu werden.

"Bis morgen Abend gebe ich dir Bedenkzeit, dann sollst du mir eindeutig mit Ja oder Nein antworten. Und deine Ablehnung ist das Todesurteil für den Römer.“
   Mit diesen Worten verließ er sie. Thamar wankte traurigen Herzens in ihr Kämmerchen zurück. „Er wird es tun, der Wütende, wird ihn morden, wenn ich ihn nicht zum Mann nehme. Kann ich, darf ich ein solches Opfer für den Fremdling bringen? Das wäre ja mehr als mein Leben! Heilige Jungfrau, die du einst dieses Haus bewohntest, schau die Angst meiner Seele und gib mir einen guten Gedanken, der den Römer vor dem grausamen Tod und mich vor dem Opfer bewahre, die Gemahlin dieses harten und grausamen Menschen werden zu müssen.“ So betete sie in ihrem Herzen. Thamar hatte in den Tagen während der Belagerung der Königsburg oft für Lucius gebetet, und dass er nun nicht wie seine Gefährten einfach hingeschlachtet worden war, erschien ihr schon als eine teilweise Erhörung ihres Flehens. Gewiss, es musste sich ein Rettungsweg finden lassen! Aber wie sie auch sann und sann, es wollte ihr nichts durchführbares einfallen.
   Sara kam und fragte, ob sie nicht vom Tempeldache aus den Brand des Königspalastes mitansehen wolle. Nachdem nämlich der Pöbel den Prachtbau ausgeplündert hatte, war er an allen vier Ecken angezündet worden und brannte nun lichterloh zum Himmel. Um der guten Alten den Willen zu tun, stieg sie nun mit ihr auf das flache Dach und das eine weile das furchtbar schöne Schauspiel mit an.  Zu allen Fenstern loderten die Flammen heraus und vereinigte sich in eine einzige ungeheure Säule, die Funkensprühend emporstieg. Über die ganze Stadt hinweg bis zum Tempel hin hörte man das Prasseln der Feuerwogen und das Stürzen des Gebälks. Wie glühende Riesen tauchten die hinter dem Palaste aufstrebenden Formen des Hippikus, des Phasael und der Mariamne au fund die große Stadt und der nächtliche Himmel schienen in rote Glut getaucht. Die goldenen Zinnen des Heiligtums leuchteten, als ob die Flammen das selbe auch schon ergriffen hätten.
   „Sieh doch, wie die Frauen auf allen Dächern stehen! Ganz Jerusalem schaut dem schrecklichen Brande zu,“ sagte Sara.
   Da fuhr Thamar ein Gedanke durch den Kopf: Wenn jemals, so könnte man jetzt etwas für die Befreiung des Centurio wagen, da aller Aufmerksamkeit auf den Brand gelenkt ist. Sie zupfte die Amme am Ärmel und führet die Widerstrebende mit sich in ihr Kämmerlein.
   „Wir hätten noch etwas bleiben sollen,“ sagte die Alte, „wenigstens bis das Dach einstürzt. Dann fliegen die Funken noch einmal so hoch.“
   „Ganz richtig. Du sollst es in der Nähe sehen. Geschwind, hole mir einen dunklen Überwurf und begleite mich nach dem Hause des Kaiphas. Dort sind wir viel näher am Brande, sodass dir nichts entgehen wird.“
   „Jetzt? In der Nacht? Wo denkst du hin, mein Täubchen! Ich glaube, Phenenna jagt dich und mich aus dem Hause, wenn sie es erführe. Du weißt ja, wie streng es den Tempeljungfrauen verboten ist, das Haus zu verlassen.“
   „Sie soll es aber nicht erfahren, gute Sara. Sie ist schon längst in ihrem Zimmer und die Gefährtinnen sind alle auf dem Dach. Sei lieb und hole den Überwurf!“
   Wozu hätte sich die Amme von ihrer Thamar nicht bereden lassen? In den brennenden Palast hinein wäre sie ihr gefolgt, wenn „ihr liebes Kind“ darauf bestanden hätte. Seufzend ging sie also, den verlangten Überwurf zu holen. Thamar freilich war bei dem kühnen Unternehmen, das sie plante, nicht ganz so wohl zu Mute, als sie sich vor der Amme den Schein gab. Wenn es niemand anders als Phenenna erfuhr, hoffte sie zwar, sich rechtfertigen zu können, aber wenn diese grobe Übertretung der Hausordnung auch von anderen bemerkt wurde, musste sie einer schweren Strafe und wahrscheinlich der schimpflichen Ausweisung gewärtig sein. Und wohin hätte sie sich dann wenden sollen?
   Aber auf der anderen Seite galt es, wenigstens u versuchen, ein Menschenleben zu retten, und zwar das Leben eines Mannes, der ihrem Herzen teuer war. Und gerade das fühlte sie jetzt, da derselbe in Gefahr schwebte, so lebendig wie noch nie. „Ich kann ihn ja nicht für mich retten,“ sagte sie sich. „Er soll in seine Heimat zu seiner Schwester fliehen, von der er mir einmal sagte, sie gleiche mir. Nie in meinem Leben werde ich sein freundliches Antlitz mehr sehen; aber es wird mir doch ein Trost sein, ihn aus der Hand dieses Wüterichs gerettet zu haben. Und wenn es mein Tod wäre -  versuchen will ich es!“
   Benjamin hatte ihr das haus des Kaiphas und namentlich auch das Gefängnis, in welchem er mit dem wahnsinnigen Alten zusammengesperrt wurde, so genau geschildert, dass sie das ganze Bild klar in ihrem Gedächtnis hatte. Auch von einem Zugang auf der Seite des baufälligen Flügels hatte er ihr gesprochen. Sie hoffte ihn zu finden, wenn es ihr nur gelang, unbemerkt das Hoftor und den Hofraum zu durchschreiten. Freilich -  wie sollte das möglich sein? Und wie konnte sie den Gefangenen unbemerkt aus dem Hofe bringen? Und wo denselben in der Stadt verstecken?
   Ein Mann hätte angesichts so vieler Schwierigkeiten, die nur das Zusammentreffen einer ganzen Reihe günstiger Zufälle heben konnte, niemals den Versuch gewagt. Aber das Herz einer Frau wagt mehr. Es musste irgendwie gehen; sie hatte gebetet, und Gott würde ihr auf irgend eine Weise zu Hilfe kommen. Sie hoffte auch wider die Hoffnung! So hüllte sie sich in den dunklen Mantel, den Sara brachte, und sagte: „Voran! Führe mich durch die halle, in der die Priestergewänder gewaschen werden. Dort ist ein Pförtchen, durch das wir in das Holzlager und durch dieses hoffentlich ins Freie gelangen können.“
   Wenige Minuten nachher schlichen zwei verhüllte Gestalten im Schatten der Tempelmauer hin und huschten über den äußeren Vorhof nach der Brücke, die in die Stadt führte. Dort stand ein Posten und die beiden Frauen wären beinahe umgekehrt. „Noch Weiber da?“ sagte der Mann. „Ich meinte, das Tempeltor sei längst geschlossen. Aber es ist ganz gut, dass ihr so eifrig für das Heil Israels betet. Es kommen schwere Zeiten über die Stadt. Seht da droben, was der Herr für ein Zeichen am Himmel leuchten lässt!“
   Sie schauten auf und sahen, wie über dem Ölberg ein Komet in Gestalt eines flammenden Schwertes aufging. Sara schrie laut vor Schrecken.
   „Ich habe ihn eben erst gesehen und dem Hauptmann gezeigt, der die Wachen besuchte,“ sagte der Wächter. „Der meint, es sei ein gutes Zeichen und bedeute den Römern Untergang. Möge er recht haben! Geht in Frieden und betet!“
   Im Westen lohte die Glut des Königspalastes und im Osten flammte das beängstigende Gestirn. Thamar aber drängte davon, ihrem mehr als gewagten Unternehmen entgegen.
 
  
Erst jetzt sagte Thamar ihrer Begleiterin etwas vom Ziele des nächtlichen Ausfluges. Sie würden freilich den Brand der Burg auch mehr in der Nähe sehen, sagte sie; aber zuerst müsse sie nach dem Hause des Kaiphas, um dem Bruder etwas sehr Wichtiges mitzuteilen. Ihr das Nähere zu erklären, sei keine Zeit; sie würde es nachher erfahren und gewiss alles billigen. Sara war wiederholt von Thamar zu Benjamin geschickt worden; sie wusste also den Weg und war auch dem Pförtner bekannt. Etwas brummig fügte sie sich dem unbegreiflichen Einfalle ihres sonst so klugen Kindes, und sie erreichten ohne Schwierigkeit durch die trotz der späten Stunde von vielen Leuten belebten Gassen das Haus des Kaiphas.
   Auf dem platze davor war ein unruhiges Kommen und gehen. Dazwischen standen viele in Gruppen und redeten von dem Brande, der seine rote Glut in die Gassen hineinwarf oder von den Kometen, der immer mehr aller Augen auf sich zog. Jetzt kamen einige vom obern Markt her die Gasse hinab und riefen: „Habt ihrs gehört? Es soll Kunde gekommen sein, der Cestius Gallus nahe mit einem ungeheuren Heere!“
   „O, so schrecklich soll die Zahl nicht sein -  etwa 20- bis 30 000!“ antwortete einer. „Wir stellen ihnen leicht das Doppelte entgegen, und unser Führer Eleazar wird sie zusammenhauen.“
   „Nun, er wird zu tun haben,“ erwiderte ein zweiter Bürger. „Römer sind andere Krieger als unsere bösen Nachbarn, die Samariter. Doch seht, da kommt der tapfere Eleazar aus seinem hause.“
   „Hoch Eleazar! Hoch der Held unseres Volkes!“ schrieen die Bürger und machten dem Führer Platz, der von einigen ebenfalls berittenen Gefährten begleitet, aus dem weit geöffneten Hoftore trabte.
   Thamar, die, mitten über den Platz schreitend, diese Reden vernommen hatte, konnte den Reitern eben noch in den Schatten der Mauer ausweichen. Dann hörte sie, wie Eleazar die Bürger mit einigen Worten ermahnte, guten Mutes zu sei und sich unter ihren Führern die nächsten Tage tüchtig in den Waffen zu üben. Er wolle persönlich dem Feind als Kundschafter entgegenreiten und werde rechtzeitig zurückkommen, um sie zu Kampf und Sieg zu führen. „Gott ist mit uns!“ rief er. „Gerade im rechten Augenblicke hat er uns die Burg überliefert, und jetzt streckt er am Himmel sein Schwert drohend gegen die Römer aus!“ Von lauten Zurufen begleitet sprengte er dann die Gassen hinab dem Tore zu.
   Thamar überlegte einen Augenblick, was nun zu tun sei. Auf einige Tage schien für den Centurio nichts zu fürchten. Andererseits musste die Zeit vor Eleazars Rückkehr ausgenützt werden, und gerade diese nacht voll Aufregung schien ihr für das Unternehmen günstig. Da sah sie an dem Tore, dessen Flügel jetzt wieder geschlossen wurden, einen Knaben, der dem davonsprengenden Eleazar nachblickte. Er drehte ihr den Rücken; so hielt sie ihn für Benjamin und trat rasch auf ihn zu, denselben mit „Bruder“ anredend. Verwundert blickte sich der Knabe um und fraget: „Wer bist du?“ und Thamar wollte erschrocken mit einem: „Verzeihe, ich irrte mich“, zurücktreten. Aber der Knabe sagte freundlich: „O, du musst die Schwester Benjamins sein, von der er mir so viel erzählt hat! Du hast dir wohl auch den großen Brand angesehen? Gerne wäre ich mit Benjamin auf den Burgplatz hingegangen; aber Eleazar und der Vater wollen es nicht haben.“
   Der Vater! An Ben Kaiphas hatte sie gar nicht gedacht. Wie konnte sie es wagen, in das haus dieses Mannes einzudringen? Und nun war sie überdies von dem Knaben erkannt, und die Rettung des Centurio musste sofort ihr zur Last gelegt werden, wenn sie gelang. Hätte sie unerkannt in den Tempel zurückkehren können, so wäre auf sie kaum ein Verdacht gefallen. Einerlei! Schon der Umstand, dass sie während der Nacht fern vom Tempel gesehen wurde, musste die unangenehmsten Folgen für sie haben. Sie konnte nicht mehr zurück, sie musste jetzt handeln.
   Diese Gedanken schossen ihr mit Blitzesschnelle durch die Seele, und in einer Art Verzweiflung fragte sie: „Ist dein Vater zuhause?“
   „Gewiss. Soll ich ihn rufen oder dich zu ihm führen?“
   „Nein, guter Nathanael. Nicht zu ihm, sondern zu meinem Bruder möchte ich. Und es wäre mir sehr lieb, wenn du das so einrichten könntest, dass dein Vater nichts davon merkt. Dein Vater  -  sieh  -   nun, ich habe mich einmal mit ihm etwas gezankt und –„
   „Es ist gut,“ entgegnete Nathanael, der sehr wenig Ehrfurcht vor seinem Vater hatte. „Mein Vater zankt sich fast mit allen Leuten. Er soll nicht erfahren, dass du hier bist. Folge mir in den alten Ratsaal! Dorthin will ich Benjamin schicken und im Hofe aufpassen, dass er euch nicht stört. Benjamin weiß dort gute Verstecke, und wenn ich pfeife, wird er dich schon irgendwohin führen, wo euch der Vater nicht findet.“
   „Thamar winkte Sara, dass sie im Schatten der Mauer warte, und schritt klopfenden Herzens durch das Tor. Der weite Hofraum war von dem Brande hell erleuchtet. Der Knabe aber führte sie vorsichtig die Mauern entlang in den Gerichtssaal und hieß sie auf dem Schafte der umgestürzten Säule warten, bis der Bruder komme.
 
   Soweit war alles über Erwarten gut gegangen. Thamar fasste Mut: Ihr Gebet war nicht fruchtlos und sie betete jetzt mit noch mehr Vertrauen.
   Endlich kam Benjamin. Kurz setzte sie ihm auseinander, um was es sich handle. Aber zu ihrem Schrecken sah sie, dass der Bruder nicht den Mut habe, jetzt während der nacht allein in die unterirdischen Gewölbe hinabzusteigen. Die Angst, die er damals bei dem wahnsinnigen Kaiphas ausgestanden hatte, war zu lebendig in seiner Erinnerung. „Ich habe immer gehört, die bösen Geister seien in der Nacht mächtiger als am Tage. Ich glaube, der Besessene würde mich jetzt in Stücke reißen. Als ich vorhin auf dem Dache nach dem Brande schaute, hörte ich den Alten so schrecklich heulen wie noch nie,“ sagte Benjamin.
   „Aber der gute Centurio, der den Vater und mich aus der Hand der Räuber gerettet hat, wird nicht bei dem wahnsinnigen eingekerkert sein!“
   „Doch! Es ist kein anderer Kerker drunten, der verschlossen werden kann.“
   „So will ich dich in Gottes Namen hinabbegleiten. Führe mich.“
   „Ohne Licht? Bei tage würde ich mich kaum getrauen, die verfallene Treppe hinabzukommen, die von diesem bau aus zum Gewölbe führt.“
   „Es muss gehen; es wird gehen! Das brennende Schloss erhellt ja alles sonnenhell; wo bei Tag ein Strahl einfällt, muss er auch jetzt uns den Weg zeigen.“
   „So komm. Aber ich sage dir, dass ich nicht zu dem Besessenen in den Kerker hineingehe. Das musst du selbst tun.“
   „Ich hätte dich für mutiger gehalten, Benjamin.“
   „ich habe Mut -  aber nicht gegen böse Geister! Wenn ich keinen Mut hätte, so wäre ich gar nicht zu dir herübergekommen; denn Ben Kaiphas schlägt mich halb tot, wenn er hinter diesen Streich kommt, oder sperrt mich wieder zu dem Besessenen hinein. So komm nun.“
   Benjamin führte die Schwester hinter die zum Teil eingestürzte Empore, auf welcher die Richter Jesu gesessen hatten. Da war es stockdunkel. Tappend gelangte der Knabe, Thamar an der Hand, um eine Ecke, wo er die Treppe wusste. „Aufgepasst,“ sagte er. „Hier haben wir die oberste Stufe. Wir werden am besten rückwärts auf Händen und Füßen hinabklettern.“
   „Das geht nicht, das geht nicht,“ sagte jetzt Thamar, der es im Finstern an dem ganz unbekannten Ort unheimlich wurde. „Wäre es nicht besser, du schlichest dich ins Haus hinüber und holtest ein Öllämpchen?“
   „Eben sagtest du: Das geht und das muss gehen, und so sage ich auch jetzt. Ein Lämpchen kann ich unmöglich holen, das müsste uns ja verraten! Also ich krieche voraus und werde dir die Füße auf die Stufen stellen. So. Etwa in der Mitte der Treppe fehlen ein paar Stufen. Hier -  o weh! Beinahe wäre ich gefallen! Du musst dich etwas mehr strecken! Wie ungeschickt doch die Mädchen sind! Da... !“ Beide fielen ein paar Stufen herab. „Hast du dir sehr wehe getan? Mich schmerz die Schulter, auf die du mir gefallen bist!“
   Thamar versuchte aufzustehen und sagte: „Ich glaube, ich habe mir die linke Hand verstaucht. Aber das tut nichts. Sind wir jetzt unten?“
   „Ja. Hörst du, wie der Besessene brüllt? Ich glaube, es wäre gescheiter, wir kletterten gleich wieder hinauf. So habe ich ihn doch noch nie rasen hören!“
   Thamar zitterte wie Espenlaub. Aber sie raffte sich zusammen und sagte: „Mut, Benjamin! Die heiligen Engel werden uns beschützen!“ Mit diesen Worten schritt sie durch einen langen gewölbten Korridor dem Gefängnisse zu, und zagend folgte ihr der Bruder. Durch kleine Luken in der Hohe fiel einiges Licht ein; auch hatten sich ihre Augen an die Dunkelheit etwas gewöhnt. So erreichten sie die Türe des Kerkers und klopften an derselben.
 
   Lucius Flavus hatte seit seiner Gefangenname entsetzliche Stunden durchlebt. Offen hatte ihm Eleazar erklärt, er sein einem schrecklichen Tode geweiht, weil er es gewagt habe, um die Liebe einer Tochter Israels zu werben, die er selbst, der Führer und künftige Fürst seines Volkes, zur Braut erwählt habe. Der Römer war viel zu stolz, um seine Verehrung für Thamar zu leugnen oder zu entschuldigen. Statt dessen sagte er Eleazar ins Gesicht, er bedaure das Mädchen, dass sie einem eidbrüchigen Schurken bestimmt sei. Bei einem haar hätte Eleazar in seiner Wut ihm das Schwert durch den leib gerannt, aber er bezwang sich, um grausamere Rache zu nehmen.
   „Du hast dafür gesorgt, dass das Vermögen des Rabbi Sadok in Antiochien unter römische Vormundschaft gestellt wurde. Unterschreibe sofort diesen Brief an den Legaten, dass er diese Anordnung rückgängig mache,“ schrie er den Gefangenen an. Nicht Lucius, sondern Berenice hatte durch ihren Verwalter diesen Schritt veranlasst; aber der Centurio ließ Eleazar ruhig bei dem Glauben, das sei sein Werk, und erwiderte höhnisch, es freue ihn, dass das Vermögen der Jungfrau gegen den Geiz ihres unwürdigen Bewerbers gesichert sei.
   Da hatte ihn Eleazar mit auf den Rücken gebundenen Händen zu dem wahnsinnigen Kaiphas in die Kerkerzelle gestoßen und gesagt: „Du magst dich bis zum Morgen eines anderen besinnen. Sonst, bei meinem Schwerte, sollst du Qualen verkosten, dass du um den Tod wie um eine Gnade betteln wirst.“
   Und in der tat, die Stunden bei dem Wahnsinnigen waren schrecklich, besonders seit Einbruch der nacht, da der Widerschein des nahen Burgbrandes in die Kerkerzelle fiel. „Jetzt kommt der Nazarener zum Gericht auf den Wolken des Himmels! Schon hat er den Pfuhl der Hölle entsiegelt -  Seht, wie ihre Flammen den Himmel röten! Und ich, ich soll in die Esse geschleudert werden. Da kommt der Teufel, da klopfen sie schon an die Türe!“ So hatte Kaiphas gerast, dass Lucius dachte, auch er werde den Verstand verlieren, ehe der Morgen graue.
 
   In der Tat hörte auch Lucius jetzt an die Kerkertüre klopfen und an den Riegeln rüttelt. „Mut!“ flüsterte eine Frauenstimme, die er sofort erkannte. „Mut, Centurio! Mit Gottes Hilfe bringen wir dir die Freiheit!“
   „Die Tochter des Rabbi!“ rief Lucius.
   „Ja, ich bin es wirklich -   aber um des Himmels Willen, die Riegel weichen nicht, Benjamin!“
   „So hat Giezi das Schloss mit dem Schlüssel abgesperrt, der immer in seiner Kammer an der Türe hängt. Ich werde ihn wohl holen müssen,“ klagte Benjamin. „Wirst du Mut haben, so lange hier unten an der Kellertüre allein zu warten?“
   „Gewiss will  ich hier warten. Lauf, und möge Gott dich den Schlüssel finden lassen!“
   Der Knabe ging. Lucius war inzwischen an die Türe getreten und hatte versucht, sie mit aller Kraft der Schultern aus den Angeln zu heben. Aber sie widerstand den Anstrengungen.
   „Ich fürchte, o Tochter des Rabbi, dass dein Edelmut dich in eine schlimme Lage bringen wird, und wahrlich, mein Leben wäre zu teuer bezahlt um den Preis deines guten Rufes oder deines Glückes. Überlass mich meinem Schicksal! Was du für mich getan hast, ist auch so nicht umsonst; du kannst dir sagen: ,Ich habe einem Sterbenden einen süßen Trost bereitet.’  Und wenn du es erlaubst, so möchte ich dich noch um zwei Dinge bitten: Wähle lieber wie eine edle Römerin den Tod, als dass du dich diesem Eleazar vermählst. Bei allen Göttern, nicht Eifersucht gibt mir diese Bitte ein, obwohl ich dich mit ganzer Seele liebe, sondern dein Wohl! Versprichst du mir dieses?“
   „Ich verspreche dir, dass ich niemals freiwillig die Frau dieses Mannes werde. Mich selbst töten aber darf ich nicht. Das ist gegen das Gesetz unseres Gottes. Was ist deine zweite Bitte?“
   „Schreibe an meine Mutter und Schwester meinen letzten Gruß. Der Brief wird in ihre Hände gelangen, wenn du darauf schreibst: Der edlen Matrone Lucina in der Appischen Straße zu Rom. Schreibe ihnen, ich hätte in meiner letzten Stunde och in treuer Liebe an sie gedacht. Schreibe ihnen aber nur im Allgemeinen, ich sei eines ehrlichen Soldatentodes gestorben; sie sollen nicht erfahren, wie elend ich hier ums Leben komme. Sie würden sich sonst zu Tode grämen. Schreibe ihnen endlich, ich freue mich, sie in einer besseren Welt wiederzusehen -  doch nein: Schreibe davon nichts! Ach, dass wir darüber etwas sicheres wüssten! Das wäre ein Trost im Streben! Was denkst du davon? Doch freilich, ihr Juden glaubt ja an ein Jenseits! Ich sehe dann nur  nicht, wie man mit einem solchen Glauben im Herzen Frevel begehen kann wie dieser Unglückliche da, der seine Verdammung erwartet, und wie sein Sohn und Enkel!“
   „O Lucius, ich glaube an eine Auferstehung der Toten und an ein ewiges Leben! Ich glaube, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist und uns das durch  die Sünde verschlossene Tor des Himmels geöffnet hat. Sobald ich Gelegenheit finde, werde ich mich taufen lassen. O dass auch du glauben und die Taufe wenigstens ersehnen, wenn nicht empfangen könntest: es würde dir zum ewigen Heile gereichen!“
   „Gerade wie Lysias, der heute mir diesem Bekenntnisse auf den Lippen starb! Und den verklärten Blick in seinen Augen, mit dem ich ihn zusammenbrechen sah, werde ich nie vergessen,“ sagte Lucius vor sich hin. Dann drang er in Thamar, sich nicht länger der Gefahr auszusetzen; diese aber erwiderte, sie müsse doch wenigstens ihren kleinen Bruder abwarten, und fuhr fort, ihm Gründe vorzulegen, weshalb er den heidnischen Glauben mit dem christlichen vertauschen müsse.
   Endlich kam Benjamin so eilig, als es in dem dunklen Gange nur möglich war. „Ich habe ihn,“ keuchte er. „Aber nun müssen wir uns sputen. Giezi ist hinter mir her. Ich schlug ihm die Lampe aus der Hand, und nun muss er sich erst eine andere holen, sonst hätte er mich schon eingeholt. Aber wo ist denn das Schlüsselloch? Hier! Mein Gott, ich kann den Schlüssel nicht drehen! Versuche du, Thamar!“
   Thamar versuchte, aber der Schlüssel bewegte sich nicht. „Drehe nach links!“ rief Lucius in höchster Angst; denn jede Sekunde gefährdete seine Rettung und das Los der beiden, die sich für ihn in diese Gefahr begeben hatten. Endlich knirschte das Schloss, die eisernen Riegel gaben nach und Thamar betrat den Kerker.
   Der dunkle Überwurf war ihr im Eifer, das Schloss zu öffnen, von den Schultern geglitten; so stand sie im Widerschein des durch das Kerkerfenster einfallenden Flammenlichts wie ein Engel in dem dunklen Raume. Kaiphas fiel auf die Knie und rief: „Da kommt der Bote des Nazareners! Das ist einer von den Geistern, die seinen Thron umgeben auf den Wolken des Himmels! Jetzt schleppt er mich vor seinen Richterstuhl, wo mich der Spruch der ewigen Verdammnis erwartet. Weh!“
   „Bereue deine Sünde, Unglücklicher, so wird dir Jesus verzeihen, der für die Sünden aller gestorben ist,“ sagte Thamar, während sie Lucius eilig den Strick löste, mit dem seine Arme auf den Rücken gebunden waren.
   Als aber Kaiphas den Namen Jesus hörte, erfasste ihn neue Raserei, und er schrie: „Ans Kreuz mit ihm! Sein Blut über uns!“
   „Kommt, kommt! Ich kann es nicht anhören!“ rief Benjamin.
   „Das gibt uns Zeit, zu entkommen. Wirf dieses Umschlagtuch über, Centurio, dass man dich nicht auf den ersten Blick als Römer erkennt,“ rief Thamar.
   „Aber wohin? Ich kenne in der ganzen Stadt keine Seele, seit meine Kameraden erschlagen und Berenice fort ist.“
   „Mir nach!“ rief Benjamin. „Ich weiß ein haus in der Nachbarschaft, wo sehr freundliche Leute wohnen. Ich muss sowieso mit dir fliehen, denn Eleazar schlägt mich tot, wenn er mich erwischt. Du wirst auch mit müssen, Thamar, denn der Pförtner lässt dich gewiss nicht durch das Tor.“
   Es war keine Zeit zu langem Überlegen. Lucius und Thamar folgten dem Knaben, der sie hinter den Baufälligen Flügel führte, wo ein paar Stufen die Höhe der Hofmauer erstiegen. Von da zeigte Benjamin das Marienhaus, das auf dieser Seite nur durch einige Gärten vom Hause des Kaiphas getrennt war. „Nathanael und ich sind schon öfter dort gewesen. Paulinus, den ich kenne, hat uns Feigen geschenkt und seine schönen weißen Tauben gezeigt. Hier müssen wir hinabspringen! Es ist gar nicht so schrecklich hoch und unten weiche Gartenerde. Nur mir nach!“
   Damit sprang der kecke Knabe in die Tiefe. Aber Thamar zauderte. „Ich wage den Sprung nicht,“ sagte sie; „ich denke, ich versuche doch lieber, durch das Hoftor zu entschlüpfen.“
   „Das geht nicht mehr! Höre den Lärm, den sie im Hofe machen. Wir müssen. Gib mir die Hand, wir wollen zusammen springen.“
   Und so wagte sie mit Lucius den Sprung. „Hast du dir weh getan?“ fragte er, sie vom Boden erhebend.
   „Nicht sehr, „ sagte sie, den Schmerz verbeißend. „Nur der rechte Fuß -  o weh, ich fürchte, er ist gebrochen“ Ich kann nicht gehen. Lass mich in Gottes Namen hier und fliehe mit Benkamin!“
   Da nahm er sie wie ein Kind auf den Arm und folgte dem in leichten Sprüngen voraneilenden Knaben. Einige zum Glück nicht hohe Gartenmauern hemmten zwar die Flucht; aber Lucius erreichte mit seiner Bürde glücklich das kleine Häuschen, an dessen Gartentüre Benjamin bereits klopfte und nach seinem Freunde Paulinus rief.

 

28.1.09 22:18


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Herzlich Willkommen!

Heute begrüßt euch hier nicht nur ein neues Headerbild von kitty, sondern auch ein wunderschönes Lied, das meiner Meinung nach gut zu LUCIUS FLAVUS passt.     lg lucy

HERE I AM

Von Rebecca St. James, Connie Harrington und Eric Champion

God asks the question"Whom shall I send?"
Now what will we answer? Will we go and do as he says?
All that he wants is a heart, ready, willing and waiting

Here I am
I surrender my life to the use of your plan
Here I am
I will do as you say I will go where you send
Here I am

Jesus commanded us "Go and tell the good news"
For the harvest is many but the workers are so few
All that he wants is a heart, believing, serving and loving him

Lord I give myself to you, my God I trust you
Lord, tell me your ways, show me how to live
Guide me in your truth and teach me my God, my Savior

Here I am
I surrender my life to the use of your plan
Here I am
I will do as you say I will go where you send

(Ein Tipp: Klicke oben links im Vidoe auf PAUSE bevor du das Lied hörst, damit du nicht zwei Melodien gleichzeitig laufen hast.)

18.1.09 21:55


Hallo!

Wie ihr seht: Hier ist noch Baustelle. Mit eurer Hilfe kann sich das aber bald ändern! Coverbilder, Berichte, Textausschnitte, eigene Kunstwerke... schickt bitte alles, was ihr habt, unter KONTAKT! Dankeschön

Lucy

5.1.09 15:49


...zum Beispiel bei abebooks!

23.12.08 22:44


Hallo!

Ab jetzt gibt es einen ersten Ausschnitt aus dem Buch hier online, nämlich das ganze 26. Kapitel "Thamars Heldenmut"! Es handelt sich dabei um ganze 19 Seiten... viel Spaß beim Lesen!

Lucy

23.12.08 22:50


Hallo!

Ich hoffe, euch stört die Hintergrundmusik/der Trailer nicht so! Aber es hat schon was mit der Sache zu tun, meine ich... ) Die Gästebucheinträge und Kommentare sind im Verhältnis zu den Besucherzahlen hier noch etwas dünn gesät!

Lucy

~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~l~

4.11.08 22:28


Herzlich Willkommen hier!

Es gibt auf der Welt nur noch wenige, die dieses fabelhafte Buch kennen. Weil das so ist, möchte ich es gerne noch mehr Leuten bekannt machen. Genau dafür ist dieses Blog gedacht, aber auch, um eine Materialssammlungsplattform für Fans anzulegen. Ich freue mich, wenn ihr mir dabei helft!

MFG Lucy

 

15.10.08 17:14





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